In der Reihe „Schlammmodus“ tauchen wir in die Welt des Cyclocross ein. Eine Stunde lang Vollgas geben, Radfahren und Treppensteigen mit dem Rad auf der Schulter abwechseln, während die Füße im Schlamm versinken. Von matschigen Kurven über steile Abfahrten bis hin zum Kampf um den Holeshot – alles ist dabei.
Am 14. September wurde die Cyclocross-Saison mit dem renommierten Kleebergcross in Mechelen offiziell eröffnet. Unter den Dutzenden von Elitefahrern, die am Start waren, befand sich auch Emiel Jansman aus dem malerischen Hellendoorn, der auf Airoman.cc -Produkten unterwegs war. Nach einem Sommer mit wenigen Wettkämpfen konnte er es kaum erwarten, wieder an den Start zu gehen und zu sehen, was die Saison bringen würde.
Mehr Ruhe, mehr Stunden, mehr Fortschritt
Diesen Sommer wählte Emiel bewusst weniger Rennen und konzentrierte sich mehr auf Training und Erholung. Emiel: „Normalerweise fahre ich im Sommer den Viro Cup. Das hat mich letztes Jahr aber sehr viel Kraft gekostet – vor allem, weil ich eine Wertung verteidigen musste – und deshalb bin ich müde in die Cyclocross-Saison gestartet.“ Grund genug für Emiel, dieses Jahr anders anzugehen und sich selbst in den Vordergrund zu stellen. „Ohne all die Rennen konnte ich mental neue Kraft tanken und viel erholter ins Training starten. Ich konnte deutlich mehr Stunden trainieren und habe gemerkt, dass ich fitter geworden bin.“ Neben den vielen Ausdauertrainingseinheiten konzentrierte er sich auch verstärkt auf Krafttraining und Laufen.
Auch im Job hat er Platz geschaffen. „Ich arbeite jetzt nur noch 32 Stunden pro Woche, das heißt, ich habe jetzt zwei Nachmittage frei.“ Das hat mir viel mehr Ausgeglichenheit gegeben.“ Ein weiterer wichtiger Faktor im Vorfeld dieser Cyclocross-Saison war der Trainerwechsel. Laut Emiel „war das die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.“ Die zuvor eher allgemeinen Trainingseinheiten waren nun speziell auf ihn zugeschnitten. „Diese persönliche Betreuung hat mir zusätzlich Motivation und Spaß gegeben!“
Intelligente Ausrüstung für langes Ausdauertraining
Bei den langen Ausdauertrainingseinheiten profitierte Emiel sehr von der Hydro-Baselayer-Unterwäsche von A iroman.cc. „Bei Fahrten von mehr als drei Stunden war das sehr praktisch, besonders wenn ich keine Restaurants passiert habe.“ Neben dem Funktionsunterhemd trägt Emiel immer die kurzen Aero-Handschuhe von Airoman.cc, die, wie er sagt, „perfekt sitzen“ und „sehr bequem“ sind. Und die Aero-Socken? „Die sind – neben ihrem aerodynamischen Vorteil – auch einfach super für die Stimmung!“
Erster Startschuss in Mechelen
Nach einem Sommer voller positiver Veränderungen war Emiel voller Tatendrang, beim ersten Rennen in Mechelen an den Start zu gehen. Er gab zu, nicht wirklich nervös gewesen zu sein: „Ich habe es einfach auf mich zukommen lassen.“ Trotz technischer Probleme in der ersten Runde fand Emiel schnell seinen Rhythmus und überholte einen Fahrer nach dem anderen. Emiel: „Ich konnte an den beiden Anstiegen das Tempo halten und war überrascht, wie schnell ich andere überholt habe. Mit jeder Runde wurde ich besser und konnte bestimmte Abschnitte schneller und präziser nehmen. Irgendwann hörte ich, dass ich auf Platz 15 lag, und das gab mir einen zusätzlichen Motivationsschub.“ Mit einem zwölften Platz im ersten Cyclocross-Rennen war Emiel mehr als zufrieden. „Ich hatte vorher keine Ahnung, wie ich abschneiden würde. Ich wusste, dass mein Niveau höher war als in den Vorjahren, aber wie sich das im Elitefeld auswirken würde, blieb abzuwarten.“ Vom Niveau her sieht es also gut aus, und Emiel kann sich nun darauf konzentrieren, woran er noch arbeiten kann. „Vor allem der Start könnte deutlich intensiver sein. Jetzt, wo ich weiß, dass das Grundniveau gut ist, werde ich mich darauf konzentrieren.“
Erster Startschuss in Mechelen
Jetzt, wo die Cyclocross-Saison richtig losgeht und die Wochenenden mit Rennen vollgepackt sind, ist eine gute Planung unerlässlich. Für Emiel ist ein fester Rhythmus wichtig, daher folgen seine Wochen meist demselben Muster: „Montag ist immer Ruhetag, obwohl ich ab acht Uhr arbeiten muss. Mittwoch ist ebenfalls ein intensiver Tag mit dem KNWU-Cross-Trainingsprogramm. Ansonsten absolviere ich hauptsächlich lockere Trainingseinheiten und achte darauf, genug zu schlafen. Powernaps sind eher die Regel als die Ausnahme.“
Was wird die Zukunft bringen?
Mit Blick auf den Rest der Cyclocross-Saison freut sich Emiel am meisten auf die Rennen in Belgien. „Ich liebe die Rennen in Loenhout, Maldegem, Lille usw.“ Sein Hauptziel ist es, seinen Rhythmus zu finden. „Ich hoffe, bei den nationalen Rennen aufs Podium zu kommen. Bei den internationalen Rennen geht es mir vor allem darum, dazuzulernen und mich als Cyclocross-Fahrer stetig weiterzuentwickeln. Es wäre toll, wenn ich irgendwann UCI-Punkte sammeln könnte, aber ob das realistisch ist, bleibt abzuwarten.“
Eines ist sicher: Für Emiel gibt es nichts Besseres als Cyclocross. „Die Anstrengung, die ständige Herausforderung, bis an die Grenzen zu gehen und völlig erschöpft die Ziellinie zu überqueren. Ich liebe es!“
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