Eigen pad, eigen tempo: Lonneke Geraerts over brons op NK baanwielrennen na een lange revalidatie

Eigener Weg, eigenes Tempo: Lonneke Geraerts holt Bronze bei den französischen Bahnradmeisterschaften nach langer Rehabilitation

Die niederländischen Bahnradmeisterschaften fanden zwischen Weihnachten und Silvester in Apeldoorn statt. Aerodynamik ist eine entscheidende Disziplin, in der jedes Detail zählt. Lonneke Geraerts gewann die Bronzemedaille im Sprint der Frauen. Eine wirklich bemerkenswerte Leistung, da sie diesen Sommer nach einer Schulteroperation drei Monate pausieren musste und seit Saisonbeginn ohne die Unterstützung des niederländischen Teams antreten musste. Wir beleuchten die Details ihrer Rehabilitation, das Meisterschaftsrennen und die Zukunft von Lonneke.

Verletzungen und eine unumgängliche Operation

Gehen wir einen Schritt zurück in die Vergangenheit, denn Lonnekes Karriere war von einer Reihe von Verletzungen geprägt. Anfangs plagten sie Rückenschmerzen, bei denen ihr ein hochqualifizierter Physiotherapeut half. Außerdem kugelte sich ihre Schulter regelmäßig aus. Lonneke: „Ich wusste schon seit Jahren, dass ich operiert werden musste, aber der Leistungsdruck war immer da.“ Da die Talentgruppe in Papendal in der letzten Saison aufgelöst wurde und sie ohne Team dastand, war dies der richtige Zeitpunkt für die Operation. „Das MRT sah nach einem Labrumriss aus, aber während der Operation stellte sich heraus, dass es komplett gerissen war. Es wurde wieder angenäht, und dann hieß es nur noch: Genesung.“ Der Arzt sagte ihr, sie müsse neun Monate Reha machen. „Da dachte ich sofort: Das ist viel zu lang für mich.“ Lonneke fragte ihren Arzt, ob es wirklich keine Möglichkeit gäbe, früher wieder aufs Rad zu steigen, und die gab es tatsächlich. Ende Juli wurde sie operiert und war Anfang November wieder auf der Rennstrecke. Schmerzfrei? Ja, manchmal spüre ich noch ein leichtes Unbehagen, aber es verschwindet immer schnell wieder. Es stört mich überhaupt nicht mehr.

Von der Operation zur Startliste

Eine stabile Schulter später, aber auch drei Monate ohne Training. Da musste sie einiges an Trainingsrückstand aufholen. Lonneke: „Nach der OP bin ich nicht sofort wieder aufs Rad gestiegen. Weil ich meinen Platz im niederländischen Team verloren hatte, dachte ich: ‚Lass es erst mal gut sein.‘“ Doch nach einer Weile packte sie die Lust am Radfahren wieder, und sie begann langsam wieder im Fitnessstudio zu trainieren. Sobald die Ärzte grünes Licht gaben, schwang sich Lonneke wieder aufs Rad. „Dann habe ich wieder mit dem Training angefangen und bin vor den nationalen Meisterschaften ein Rennen gefahren, um zu sehen, wie das Niveau ist.“ Die nationalen Meisterschaften seien anfangs nicht unbedingt das Ziel gewesen, sagt sie. „Aber ich merkte, dass ich gut war und nichts zu verlieren hatte.“ Und so stand Lonneke nur fünf Monate nach ihrer OP am Start der nationalen Bahnradmeisterschaften. „Ich hatte eigentlich mit Platz vier gerechnet, weil auch die Weltmeisterinnen dabei waren. Es war also ziemlich unrealistisch, mich vor sie zu setzen.“ Doch die Realität sah anders aus, und Lonneke belegte den dritten Platz hinter Steffie van der Peet und Kimberly Kalee. „Weil ich bei null angefangen habe, konnte ich nicht scheitern. Ich habe in so kurzer Trainingszeit ein gutes Fitnessniveau erreicht.“

Umzug nach Ihren eigenen Vorstellungen

Ein gelungener Abschluss einer langen Verletzungsphase und ein vielversprechender Auftakt für die Zukunft. „Es wäre toll, wenn ich darauf aufbauen könnte.“ Lonneke hat beschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen. „Ich werde meinen eigenen Weg beschreiten und das tun, was mir Spaß macht. Wenn ich also jemals in Amsterdam trainieren möchte, gehe ich nach Amsterdam. Dasselbe gilt für Alkmaar oder Zolder, jenseits der Grenze in Belgien.“ Sie erklärt, wie ihr diese Entscheidung innere Ruhe gebracht hat. „Vor allem mental bin ich ruhiger. Es mag seltsam klingen, aber es gibt mir mehr Selbstvertrauen. Im niederländischen Team musste ich immer sehr strenge Anforderungen erfüllen und wurde ständig auf die Probe gestellt. Diese Momente habe ich jetzt nicht mehr.“ Sie gibt zu, dass es ein schwieriger Weg ist, nicht zuletzt, weil sie nun alles selbst organisieren muss. „Deshalb bin ich auch sehr zufrieden mit der Unterstützung von Airoman. Die Überschuhe passen perfekt, sind schnell und sehen toll aus. Das ist auch sehr angenehm.“ Abschließend sagt sie: „Ich gehe ohne Erwartungen in die kommende Saison.“ Ich habe nichts zu verlieren und möchte einfach nur mein Bestes geben!

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