EK veldrijden 2025 in Middelkerke: zanderig debuut voor Larissa Hartog

Cyclocross-Europameisterschaft 2025 in Middelkerke: Hartes Debüt für Larissa Hartog

In der Reihe „Schlammmodus“ tauchen wir in die Welt des Cyclocross ein. Eine Stunde lang Vollgas geben, Radfahren und Treppensteigen mit dem Rad auf der Schulter abwechseln, während die Füße im Schlamm versinken. Von matschigen Kurven über steile Abfahrten bis hin zum Kampf um den Holeshot – alles ist dabei.

Sand, Dünen und Debütstimmung

Für Larissa Hartog vom Team Orange Babies und Airoman.cc war das vergangene Wochenende ein ganz besonderer Moment. Sie gab ihr Debüt in der Eliteklasse der Frauen bei den Cyclocross-Europameisterschaften in Middelkerke. In der belgischen Küstenstadt war eine echte Sandstrecke aufgebaut. Der rund drei Kilometer lange Kurs schlängelte sich durch Dünen, Grasflächen und Sandabschnitte und beinhaltete einige technisch anspruchsvolle Kurven. Laut Larissa war es ein fantastisches Rennen: „Viel Sand, abwechselnd mit einigen Geraden, auf denen man richtig Gas geben musste.“ Sie schätzte auch, dass es eine komplett natürliche Strecke ohne künstliche Hügel oder Hindernisse war.

Ruhe vor dem Sturm

Da das Rennen erst am späten Nachmittag startete, hatte Larissa einen ruhigen Vormittag. „Wir waren nah an der Strecke, hatten also keine Anfahrtszeit. Und weil wir erst um 15 Uhr starteten, hatten wir sogar noch mehr Zeit totzuschlagen.“ Um sich die Zeit zu vertreiben, ging sie morgens mit Lucinda (Brand) und Manon (Bakker) in Middelkerke einen Kaffee trinken („Der Kaffee im Hotel war absolut ungenießbar!“).

Am späten Vormittag schwang sie sich erneut auf ihr Cyclocross-Rad, um die Strecke genauer zu erkunden. Es gab kaum Überraschungen, bis auf eine: Den Strandabschnitt, den sie am Vortag noch mit dem Rad befahren durfte, musste sie nun zu Fuß zurücklegen. „Das fand ich etwas schade“, sagte Larissa. Nach der Erkundung hieß es wieder warten, bis um drei Uhr endlich der Startschuss fiel.

Steigende Linie im Sand

Larissas Rennverlauf lässt sich am besten als aufsteigend beschreiben. „Am Start haben sich die beiden Frauen vor mir gegenseitig am Hinterrad erwischt, sodass ich komplett auf der falschen Seite landete und Letzte im Feld war.“ Die Kombination aus Anschieben und den vielen Metern Laufen durch den Sand ließ ihre Beine schnell schwitzen. „Es ging nur noch darum, sich in den Abschnitten zu erholen, wo wir Rad fahren konnten.“ Ab der Hälfte des Rennens fand sie ihren Rhythmus wieder und startete eine starke Aufholjagd. „Es war wirklich gut, dass der zweite Teil besser lief.“

Nach knapp einer Stunde Rennen belegte Larissa den zwölften Platz. Ein starkes Ergebnis und eine deutliche Verbesserung nach einigen schwierigen Wochen. Obwohl das Schieben des Fahrrads noch eine Schwäche ist, ist Larissa mit ihren Fortschritten zufrieden. „Und es war echt cool, bei einer Elite-Europameisterschaft mitzufahren!“

 Möchtest du über Larissa (und andere Airom.cc-Fahrer) auf dem Laufenden bleiben? Folge uns auf Instagram. @airomaniacyclingclub oder lesen Sie demnächst mehr auf Airoman.cc !

Bannerbild erstellt von Christ Verbogt

Zurück zum Blog