In „Rhythm of the Road“ begleiten wir die Fahrer von Airoman.cc bei ihren Straßenrennen. Von klassischen Eintagesrennen und lokalen Rundkursen bis hin zu anspruchsvollen Etappenrennen und spannenden Wettbewerben. Wir nehmen euch mit durch das dichte Peloton und die Dynamik der Straßensaison. In dieser Auftaktfolge stellen wir Steyn van der Veen vor. Er führt aktuell die Clubwertung an und hat sich einen begehrten Praktikumsvertrag beim Entwicklungsteam Picnic-PostNL gesichert. In diesem Interview blicken wir auf seine bisherige Saison zurück, sehen, wie er mit dem Druck umgeht, und erfahren, was er sich von seinem Praktikum auf kontinentaler Ebene erhofft.
Vom Motocross bis zum Radsport-Peloton
Bevor wir uns seinen Ergebnissen widmen, werfen wir einen Blick zurück. Vor fünf Jahren schwang sich Steyn zum ersten Mal auf ein Rennrad, eher aus Notwendigkeit. „Ich bin immer Motocross gefahren, aber das ging wegen der Corona-bedingten Streckenschließungen nicht. Also fing ich mit Freunden beim RTV De Zwaluwen in Doetinchem mit dem Radfahren an. Das lief überraschend gut. Als Junior durfte ich zu den großen Rennen, und ehe ich mich versah, war ich im Sensa–Kanjers voor Kanjers Cycling Team. Von da an ging es hauptsächlich darum, mich weiterzuentwickeln und stärker zu werden.“ Diese Stärkung war erfolgreich, denn vier Jahre später führt Steyn die Clubwertung an. Hat er vorher irgendetwas anders gemacht? „Nein. Ich denke, es liegt hauptsächlich an den Jahren. Sensa–Kanjers voor Kanjers ist ein echtes Nachwuchsteam mit einer entsprechenden Entwicklungsmentalität. Egal, ob man schnell Fortschritte macht oder etwas länger braucht, es gibt immer Raum für Entwicklung.“
Führende Position im Vereinswettbewerb
Am Ende der letzten Saison spürte Steyn bereits Fortschritte. „Damals konnte ich manchmal mit Fahrern auf Conti-Niveau mithalten. Auch während der Trainingswochen in Spanien diesen Winter habe ich den Unterschied gespürt.“ Entsprechend ambitioniert startete er in die neue Saison, musste sich dieses Recht aber erst einmal erkämpfen. „In unserem Team gibt es nicht nur einen Anführer. Deshalb musste ich eine starke erste Saisonhälfte fahren.“ Ein beeindruckender zweiter Platz bei der Zuiderzeeronde ermöglichte ihm die Teilnahme an der Clubwertung. „Ergebnisse entscheiden über deine Zukunft, besonders auf diesem Niveau. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Teamkollegen die Arbeit für dich erledigen.“ Deshalb sieht er dieses Opfer als etwas Besonderes: „In der World Tour werden Fahrer dafür bezahlt, Helfer zu sein. In unserem Team geschieht es aus echter Überzeugung. Man opfert also die eigenen Ergebnisse für jemand anderen. Das weiß ich sehr zu schätzen.“
Praktikum bei Picnic–PostNL
Steyns Führungsqualitäten im Clubwettbewerb brachten ihm ein Praktikum beim Picknick-PostNL-Nachwuchsteam ein. „Ich freue mich sehr darauf, auf einem höheren Niveau Rennen zu fahren und zu sehen, wo ich stehe.“
Seine Erwartungen sind realistisch und ambitioniert: „Ich hoffe, an vielen Rennen teilnehmen zu können. Der Rennkalender ist voll, das passt also. Außerdem möchte ich einfach mein Bestes geben. Wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus ja ein Vertrag. Aber das ist keineswegs sicher. Viele Wege führen nach Rom. Aber ich habe jetzt einen Fuß in der Tür – und ich will das Beste daraus machen.“
Von Stoffsocken bis hin zu Aero-Linien
Natürlich sprechen wir nicht ohne Grund mit Steyn – wie der Rest seines Teams fährt auch er in Kleidung von Airoman.cc . „Aerodynamische Produkte erobern den Markt. Als ich anfing, fuhren wir noch mit Rennradsocken aus Stoff – heute undenkbar.“ Da Airoman.cc in Nijmegen ansässig ist, kannte er die Marke bereits. „Sie ist erschwinglich, und wir haben sie hier in der Region immer häufiger gesehen.“ Was ihn am meisten anspricht, ist die leistungsorientierte Denkweise: „Sie haben die Produkte wirklich auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Logos, Linienführung, Details – alles ist perfekt.“
Selbst im Führungstrikot blieb das Aero-Design unverändert. „Ich bin mit dem Airo ‚Evo‘ Aero Baselayer gefahren, um die Aerodynamik zu erhalten, auch wenn das Trikot diese Eigenschaften nicht von Natur aus besitzt.“ Er hat außerdem immer die neuen Airo ‚Evo‘ Aero Socken und die Airo Aero Short Radhandschuhe dabei. „Sie sitzen gut und sind bequem; sie können es wirklich mit den großen Marken aufnehmen.“
Mit Blick auf den Rest der Saison
Nach seinem Praktikum und dem Führungstrikot steht Steyn an einem neuen Punkt seiner jungen Radsportkarriere. „Ich will in der Clubwertung immer noch alles geben. Aber wenn meine Teamkollegen gute Chancen auf den Sieg haben, werde ich mich voll reinhängen. Das gehört einfach dazu.“
Verfolgen Sie Steyn (und andere Fahrer von Airoman.cc ) auf Instagram unter @airomancyclingclub oder lesen Sie mehr über Airoman.cc in der nächsten Ausgabe von Rhythm of the Road .